Die beste Tageszeit für dein Fotoshooting: Tipps zu Licht & Stimmung

Wann ist eigentlich die beste Tageszeit für dein Fotoshooting – und warum spielt das Licht eine so große Rolle? In diesem Beitrag erfährst du, wie unterschiedlich Morgen-, Mittag- und Abendlicht wirken, was das Wetter damit zu tun hat und warum Wolken deine besten Freunde sein können.
Babybauch-Shooting bei Sonnenuntergang mit natürlichem, goldenem Licht

Wann ist die beste Tageszeit für dein Fotoshooting?

„Uhrzeit? Egal – Hauptsache, das Wetter ist schön.“

Diesen Satz höre ich immer mal wieder. Und ich verstehe, warum viele Menschen das denken. Aber hier kommt die Wahrheit, die man sich vor einem Shooting ruhig ein bisschen bewusst machen darf: Licht ist alles.

Nicht die Kamera, nicht das Outfit, nicht mal die Bearbeitung machen den größten Unterschied – es ist das Licht. Und das hängt direkt damit zusammen, wann dein Fotoshooting stattfindet. Die beste Tageszeit für dein Fotoshooting beeinflusst Stimmung, Ausstrahlung und letztlich die ganze Wirkung deiner Bilder.

Und nein – „schönes Wetter“ (also grellster Sonnenschein um die Mittagszeit) ist leider nicht gleich schönes Licht.

Die 3 typischen Tageszeiten – und was sie mit deinen Bildern machen.

Früh am Morgen – sanftes Licht & klare Gedanken

Die Stunden rund um den Sonnenaufgang werden oft völlig unterschätzt. Gerade im Sommer – wenn der Tag schon um 5 Uhr startet – kann ein frühes Shooting die perfekte Entscheidung sein:

  • Weiches, kühles Licht ohne grelle Schatten.

  • Angenehme Temperaturen, besonders wenn du schwanger bist oder dich bei Hitze schnell unwohl fühlst.

  • Weniger Menschen draußen, mehr Ruhe – vor allem in der Natur oder an öffentlichen Orten.

  • Kinder, die früh wach & noch gut drauf sind. Abends ist oft die Luft draußen.

  • Und: Der frühe Morgen hat so eine ganz besondere Klarheit. Die Welt wirkt noch ruhig, unberührt. Das spiegelt sich auch in deinen Bildern wider.

 

Tipp: Bring dir was angenehmes zum drüberziehen mit, wenn’s noch frisch ist. Und vielleicht eine Thermoskanne mit Kaffee, Kakao oder Tee. Dann wird’s fast gemütlich.

Beste Tageszeit für ein Fotoshooting einer schwangeren Frau warmer Stimmung stehend in hohem Gras
Babybauch mit Schatten einer Pflanze, warmes, sanftes Licht der Abendsonne, warme Stimmung

Mittags – das Licht mit den schwierigen Vibes.

Mittagslicht ist … nennen wir es mal herausfordernd. Die Sonne steht hoch, wirft harte Schatten (unter der Nase, in den Augenhöhlen, rund um den Mund) – das macht es nicht nur dir schwer, dich wohlzufühlen, sondern auch mir, um dich ins schönste Licht zu setzen.

 

  • Das Licht ist sehr kontrastreich und oft wenig schmeichelhaft.

  • Schwangere (und Kinder!) sind bei Hitze oft schneller erschöpft. (Ich btw. auch!)

  • Wenn es nicht gerade bewölkt ist, weiche ich deshalb dieser Tageszeit lieber aus.

 

Aber! Wenn’s gar nicht anders geht, finden wir auch mittags schattige Plätze oder nutzen Räume mit indirektem Licht. Not macht kreativ!

Die letzten 1–2 Stunden vor Sonnenuntergang – goldene Stunde = goldene Stimmung

Die goldene Stunde ist nicht ohne Grund meine Lieblingszeit:

  • Das Licht ist warm, weich und goldig – wie ein natürlicher Filter.

  • Deine Haut wirkt samtig, die Umgebung strahlt, ohne zu blenden.

  • Die Stimmung ist oft entspannt. Es ist fast unmöglich, in dieser Zeit keine magischen Bilder zu machen.

Aber ja: Vorallem im Hochsommer starten solche Shootings gegen 19:30. Mit kleinen Kindern oder einem frühen Biorhythmus kann das auch mal zu spät sein. Und das ist völlig okay. Denn: Magie passiert nicht nur bei Sonnenuntergang.

Nur weil die „optimale Tageszeit“ vielleicht gerade nicht verfügbar ist, heißt das nicht, dass keine besonderen Bilder entstehen können. Genauso wenig garantiert das schönste Abendlicht automatisch geniale Aufnahmen. Es braucht mehr als Licht: Es braucht dich. Und ein Gefühl, das echt ist.

Portrait einer Frau mit Schatten einer Pflanze bei goldenem Licht der Abendsonne
Portrait einer schwangeren Frau mit goldenem Abendlicht auf der Haut, stehend in hohem Gras, warme Stimmung.

Noch ein Mythos zum Schluss: „Je schöner das Wetter, desto besser die Bilder!“ – oder doch nicht?

Wenn du jetzt denkst: „Aber ich will doch SONNE!“, kommt hier ein liebevoller Einwurf:

Wolken sind unsere Freunde. Echt…wir lieben sie!

Bewölkter Himmel sorgt für besonders weiches, gleichmäßiges Licht – ganz ohne harte Schatten oder zusammengekniffene Augen.

Es muss nicht immer strahlen, damit du strahlst.

Keine Panik also bei grauem Himmel – ich sag’s dir ganz ehrlich: Weiches Licht ist mein liebster Shooting-Buddy. Vielleicht sind genau die Wolken der Grund, warum du deine Bilder später besonders mögen wirst.

5 Fragen, die du dir vor dem Shooting stellen darfst:

Kläre die Uhrzeit unbedingt mit deiner Fotografin oder deinem Fotografen. Gute Lichtplanung ist kein unnötiges Geraunze, sondern das halbe Foto.

Mein Fazit:

Ob Morgentau oder Sonnenuntergang – beides kann wunderschön sein. Ich empfehle die Tageszeit nicht nach dem Kalender, sondern nach dir. Deinem Körper, deinem Gefühl, deinem Leben. Denn ganz ehrlich? Egal wann – wenn du dich wohlfühlst, leuchtet jedes Bild.

Du bist ready für dein Shooting

aber noch unsicher, wann es stattfinden soll?

 Schreib mir gerne – wir finden gemeinsam den Zeitpunkt heraus, der für dich, dein Leben (und dein Bauchgefühl) genau richtig ist.

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